Läuft die Zeit davon?
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| Aber Kind, wir wussten doch nichts davon… |
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| Geschrieben von: Charles Asmud |
| Samstag, 05. Dezember 2009 um 14:45 Uhr |
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Maria zuckte die Schultern. Diese Sprüche des Großvaters kannte sie ja nun längst. - Sie konnten angeblich damals nichts dagegen tun. Sie hätten nichts davon gewusst – Das hatte Sie jetzt schon so oft gehört. Als wenn die Entwicklung damals zu übersehen gewesen wären … wie blind und taub musste man denn sein…. Für Maria war die Schuld der Generation ihrer Großeltern keine Frage mehr. Damals war alles bekannt über die Praktiken und Ziele der heraufziehenden neuen Herrscher. Es gab ja auch dieses Buch, ... .... in dem alles geschrieben stand, was ihren Anhängern heilig war und aus dem sie die Anweisungen zur brutalen Durchsetzung ihrer Weltsicht entnahmen. Bekannt war auch, dass es kein Halten mehr gab, wenn sie in neue Gebiete eingedrungen waren und schließlich die Machtfrage zu Gunsten ihrer Bewegung entschieden werden konnte. Wenn sie auch mit demokratischen Mitteln oder aus revolutionären Ereignissen an die Macht gekommen waren, so war es doch stets die Demokratie, die sofort beseitigt wurde, um sie durch eine faschistoide Funktionärs- und Führerdiktatur zu ersetzen. Verrückt war hierbei, dass es eben diese Generation ihrer Großeltern war, die damals von den eigenen Großeltern und Eltern ähnliche Entschuldigungen gehört hatte. Auch damals hieß es, man habe von den schrecklichen Zielen der politischen Führung und den daraus folgenden Taten angeblich nichts gewusst. Die damalige Enkelgeneration hatte mit solch unglaubwürdigen Entschuldigungen wenig Geduld und war davon überzeugt, dass ihre Großeltern Jahrzehnte zuvor den Massenmorden im Dritten Reich viel zu wenig Widerstand entgegen gebracht hätten. Manche hatten ihre Großeltern sogar im Verdacht, die Verbrechen selbst entweder als Mitläufer oder gar als aktive Täter unterstützt zu haben. Für Marias Großvater jedenfalls war damals klar, dass es da irgendetwas Faules bei den Deutschen geben musste. Deshalb war er froh, als Politiker wie Joschka Fischer damals vorschlugen, man müsse die deutsche Bevölkerung ‚verdünnen’ um hiermit eine humane Gesellschaft aufzubauen. Mit dieser Vermutung als Basis für das Verdünnungsprojekt konnte jeder zuziehende Ausländer eigentlich nur eine Verbesserung bedeuten, um von der homogenen deutschen Gesellschaft wegzukommen, nachdem die Deutschen sich als Massenmörder vor ihren Kindern und Enkeln diskreditiert hatten. Es bleibt offen, ob die zornigen Enkel sich selbst damals genau so misstrauisch eingeschätzt hatten, wie ihre Eltern und Großeltern, da sie doch kaum übersehen konnten, selbst noch aus einer nicht verdünnten deutschen Elternschaft zu stammen und damit genetisch kaum besser sein konnten, als ihre Großeltern. Statt Selbstzweifel zu üben zogen Marias Großvater und seine Generation es jedoch vor, die eigenen Großeltern und Eltern zu verdammen und auch mit ihrer Nachfolgegeneration ähnlich hart umzuspringen. Durch diesen Haß, oder zumindest Verachtung der eigenen Gene ließen Sie sich aber nicht davon abhalten, ihr eigenes Leben in vollen Zügen zu genießen. Für den Komfort in der Gegenwart wurden Unbequemlichkeit drohende Ungeborene getötet und den entbundenen Nachgeborenen eine wachsende Schuldenlast der privaten, aber insbesondere der öffentlichen Haushalte aufgebürdet. Somit verhielten sie sich mit ihrer Verachtung des eigenen Volkes wie auf einer Art Abschiedsparty, in der man sich über die Zukunft der eigenen Nachfahren keine Gedanken mehr machen wollte. Darüber hinaus wurde - auch als klar wurde, das die benachbarten islamischen Länder die Einladung zur Masseneinwanderung nach Europa zur Realisierung uralter Träume zur Erweiterung ihres Machtbereiches auffassten - jahrzehntelang an der Illusion einer antirassistischen und multikulturellen Gesellschaft festgehalten. Dieses, obwohl die islamischen Einwanderer in ihrer Mehrzahl mit ihrem Verhalten unmissverständlich klarmachten, dass sie niemals die Absicht hatten, sich auf die von ihnen als dekadent und ungläubig angesehene Lebensweise der Ureinwohner ihrer neuen Heimat einzulassen. Die deutsche Gesellschaft erlaubte ihnen verbale, aber auch gewalttätige Angriffe auf die nichtmoslemischen deutschen Mitbürger. Wenn es hingegen ähnliche Attacken gegen moslemische Mitbürger gab, dann wurden diese als Volksverhetzung oder rassistisch motivierte Überfälle mit hohen Gefängnisstrafen belegt. Im Laufe der Zeit nahm der moslemische Bevölkerungsanteil durch Einwanderung, u.a. dem Import von jugendlichen Zweitfrauen, und durch hohe Geburtenzahlen zu und hiermit auch eine Entwicklung hin zu einem in den Jahren langsam aber stetig wachsenden Einfluss des islamischen Rechtes in der deutschen Gesellschaft. Neben vielen anderen kleinen Schritten in diese Richtung gab es z.B. sozialdemokratische PolitikerInnen, die forderten, auf schweinefleischhaltiges Essen in Kindertagesstätten zu verzichten, da es die Kindergruppen spalten würde, wenn die nicht-moslemischen Kinder weiterhin Schweinefleisch essen würden [1] und die moslemischen Kinder von ihren Eltern hören würden, dass die deutschen Kinder Unrat fressen. Die weitere Entwicklung folgte der Logik dieses Grundansatzes: Zunächst wurde der christliche Religionsunterricht abgeschafft, da es nicht gelang, Anerkennung bei den moslemischen Eltern für einen entsprechenden islamischen Religionsunterricht in den Schulen in deutscher Sprache zu finden. Dieses nicht zuletzt, weil die islamischen Religionslehrer davon überzeugt waren, dass der Koran nur in arabischer Sprache unverfälscht vermittelt werden kann. Danach wurde eine alte Diskussion zu den Vor- und Nachteilen von Schuluniformen wiederaufgenommen. Zunächst wurde entschieden, diese in Grundschulen einzuführen, damit dort nicht weiterhin die Eltern mit hohen Kosten durch einen Wettbewerb der Schüler mit Markenkleidung auf den Schulhöfen belastet wurden. Wie bei den Kindergarten- Essen sollte auch hier eine Spaltung zwischen den moslemischen und nicht-moslemischen Kindern vermieden werden. Die zuständige Kommission entschied sich bei den Mädchen für geschlossene modische Kleidung und passenden Kopftüchern in gedeckten Farben. Gelegentlich mussten die Mädchen darauf hingewiesen werden, diese Kopftücher nicht wie Pfadfindertücher zu tragen. Zur Herstellung eines gemeinsamen Erscheinungsbildes sollten sie sich ein Beispiel an der Tragweise ihrer moslemischen Mitschülerinnen nehmen. Dann fingen zunächst dunkelhaarige Mädchen mit südländischem Aussehen an, Kopftücher in der Öffentlichkeit zu tragen, nachdem sie in Bussen und Bahnen die Erfahrung gemacht hatten, als vermeintlich moslemische Schlampen beschimpft zu werden. Derartige Beschimpfungen kamen nicht nur von moslemischen Männern. Es gab auch Männer deutscher Herkunft, die offenbar das Wertegefüge ihrer moslemischen Mitbürger bereits übernommen hatten und diese jungen Frauen ebenfalls für moslemische Frauen hielten, die mangels Kopftuch signalisieren, dass Sie außerhalb der sittenstrengen Regeln der Moslems lebten. Somit mussten sich diese Mädchen und Frauen grobe Anzüglichkeiten gefallen lassen, solange sie in der Öffentlichkeit ohne Kopftuch auftraten [2]. Es wurde bereits in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends der Weg bereitet für die weitere Entwicklung. Immer mehr junge Frauen mussten sich in der Öffentlichkeit Beschimpfungen gefallen lassen, wenn ihre Bekleidung allzu sehr von den sittlichen Vorstellungen der heimischen Moslems abwich. Zunächst forderten Politiker, auch deutschstämmige junge Frauen sollten sich in Wohngebieten mit hohen moslemischen Anteilen ortsangemessen kleiden, da ein Verstoß gegen die Wertvorstellungen der Anwohner diese beleidige. Es sei ein Missbrauch des Staatsmonopols auf Gewalt, wenn provokative Kleidung getragen würde und dann nach den verständlichen Reaktionen der moslemischen Mitbürger auch noch nach Polizeischutz gerufen werde. Hiermit würde ein Keil zwischen die moslemische und nicht-moslemische Bevölkerung getrieben. Integration sei aber aufeinander zuzugehen und ein Entgegenkommen in der Bekleidung sei schließlich ein kleiner Preis für das Ziel des friedlichen Miteinanderlebens. Außerdem habe sich in der westlichen Art der Bekleidung von jungen Frauen eine Mode etabliert, die die Frauen zu bloßen Sexualobjekten reduziere. Die moslemische Gesellschaft kenne einen derartigen moralischen Verfall nicht und es sei eine erstrebenswerte zukünftige Gesellschaft, in der auch die Stärken in der Kultur der Einwanderer sich gegenüber den Schwächen der Alteinwohner durchsetzen könnten. Es dauerte nur wenige Jahre, bis die neue Kleiderordnung auch an öffentlichen Stellen der Begegnung durchgesetzt wurde; im öffentlichen Nahverkehr, auf Sport, Kultur und Musikveranstaltungen und auch in Schulen, Krankenhäusern, Ämtern usw. Schon früh gab es auch politische Forderungen, Bestandteile der Scharia im öffentlichen Recht anzuwenden, wenn diese nicht mit geltendem Recht kollidierten [3]. Diese Kollisionen gab es aber aus der Sicht der Scharia- Befürworter. Für sie war es stets klar, dass die Scharia, ebenso wie der Koran, unteilbar ist. Demnach war es von vornherein unmöglich, sich etwas aus der Scharia herauszupicken und gleichzeitig eine pluralistische, freiheitliche Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Maria und ihre Generation zahlten heute den Preis dafür, dass ihre Eltern und Großeltern nichts unternommen hatten, um ihre Freiheit gegen die Anhänger islamischen Rechts zu verteidigen. Nachdem Sie sich die Ausreden ihres Großvaters angehört hatte ging sie zum Spiegel. Sie legte das Kopftuch sorgfältig an. Erst vor wenigen Tagen war Sie von einer Scharia- Streife auf der Straße aufgegriffen worden. Dies war ausgerechnet eine Streife von ehemaligen afrikanischen Einwanderern. Die Afrikaner hatten die Chance erkannt und ergriffen, als sie von islamischen Predigern zum Wechsel zum wahren Glauben aufgefordert wurden. Hiermit konnten Sie aufsteigen, von der Klasse der rechtlosen Empfänger sozialer Wohlfahrt in die Klasse der neuen Herrscher. Sie stellten die eifrigsten Mitglieder in neuen Einrichtungen, wie den mittlerweile öffentlich finanzierten Streifen der Scharia Polizei. Sie war eingerichtet worden, um die öffentlichen Attacken von Moslems auf für sie provokante Verstöße zu vermindern. Dies sind u.a. Verstöße gegen die Kleiderordnung, aber auch Grill-Buden mit Schweinefleisch oder christliche Symbole in der Öffentlichkeit. Die Begegnung mit der Streife war besonders unangenehm. Maria hatte das Kopftuch nicht vorschriftsgemäß getragen. Es war unübersehbar, dass eine blonde Haarsträhne herauslugte. Die Streife überprüfte Ihre Papiere und stellte fest, dass sie bereits vor eineinhalb Jahren eine Ermahnung von einer anderen Streife erhalten hatte. So kam es, dass sie dieses Mal von einem Streifenpolizisten körperlich gezüchtigt wurde. Für ihren Großvater werden die beklemmenden Fragen der Enkeltochter aber bald aufhören. In wenigen Monaten wird es nicht mehr möglich sein, den privaten Computer in der Wohnung abzuschalten. Jeder weiß, dass diese Computer auch genutzt werden, um mittels zentralen Überwachungscomputern mit geeigneten Programmen mit künstlicher Intelligenz Feinde des friedlichen Zusammenlebens mit den Moslems über deren Reden in den Wohnungen zu identifizieren. Bisher konnten Hetzreden durch Abschalten der Informationstechnik in den Wohnungen vor den Hütern der neuen Ordnung verborgen werden. Charles Asmud, 8.12.08
[1] 12/2008 in der Tageszeitung nachzulesen [2] erfuhr ich 11/2008 in persönlichen Gesprächen [3] Zeitungsmeldungen 12/2008 |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 10. Dezember 2009 um 12:48 Uhr |
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