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Rede Joachim Swietlik - 15.08.2009 Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Sonntag, 16. August 2009 um 11:59 Uhr

Mitschrift der Rede von Joachim Swietlik (stellv. Landesvorsitzender Berlin-Brandenburg) – anlässlich der Mahnwache vor der Iranischen Botschaft am 15.08.2009 

 

 

Wir danken Euch liebe Teilnehmer und Unterstützer, wir Danken Euch weil Ihr heute hier her gekommen seid und uns dabei unterstützt, dafür einzustehen, dass zwei junge iranische Frauen, stellvertretend für weltweit Tausende anderer Menschen in islamischen Ländern, ihr Recht auf ein selbstbestimmtes Leben zu verwirklichen, das auch beinhaltet, die Religion jederzeit frei wählen zu können.

 

Doch es geht hier um mehr, um viel mehr, es um grundlegende für alle Menschen gültige Grundrechte in islamischen Ländern, egal ob für Christen oder Budisten, egal ob für Atheisten oder für Homosexuelle oder für andere Minderheiten.

 

Wir sind es satt tagtäglich Bilder von jungen Frauen und Männern zu sehen, die wegen angeblicher Verbrechen gegen den Islam auf abscheulichste Art und Weise ermordet wurden, egal ob am Baukran erhängt oder zu Tode gesteinigt. Es kann nicht hingenommen werden, das im Jahr 2009 Menschen vom Tode bedroht sind, nur weil sie ihre Religion ändern. Das ist Barbarei!

Eigentlich dürften wir heute gar nicht hier stehen, eigentlich ist diese Mahnwache doch vollkommen überflüssig, denn wie wir alle tagtäglich zu lesen und zu hören bekommen heißt Islam doch „Frieden“ und im Koran steht:

  „Es gibt keinen Zwang im Glauben.“

Entschuldigt bitte meinen Zynismus doch wir alle wissen es inzwischen besser. Die Realität ist eine Andere und die Tayyia lässt grüßen.

In Zeiten wie diesen, in denen dem Islam im Namen von Toleranz und Weltoffenheit in Europa Tür und Tor weit geöffnet werden und dieser sich ungezügelt ausbreiten und seine menschenverachtende Botschaft verbreiten kann, höre ich zum Schicksal dieser beiden Frauen nichts von all den gutmenschlichen Islamverstehern aus dem Links-Grünen Lager.

Die Doppelmoral und Heuchelei der Linken, der Grünen und der SPD widert mich geradezu an. Wo sind die Aufschreie der Frauen- und Menschenrechtsbeauftragten dieser Parteien, ich höre nicht, Sie etwa?

Wir alle warten händeringend auf die Wortmeldungen der üblichen Empörungsbeauftragten dieser Parteien, wie auf die von Hr. Edaty von der SPD, von Roth von den Grünen und von Fr. Pau von der Linken. Im Gegenteil, aus dem linken Lager bekam Ahmadineschad, die Marionette der Ayatollas sogar Glückwunschschreiben zum Sieg seiner durch und durch getürkten Wahlen.


Von diesen Leuten wird nichts kommen, die haben wichtigeres zu tun. Sie müssen uns in Zusammenarbeit mit den Medien immer wieder und wieder erklären: „All das hat mit dem Islam rein gar nichts zu tun". Eine Lüge, denn genau das ist der Islam. Er zeigte sein wahres Gesicht 1918 beim Völkermord an den Armeniern und vor kurzem erst wieder beim Völkermord in Dafhur.

Noch nie in der jüngeren Geschichte wurden wir von den Medien so offen belogen und so konsequent an der Wahrheit vorbei informiert wie am Beispiel des Islam in der heutigen Zeit.

In der islamischen „Musterrepublik Iran“ stehen Unterdrückung, Wahlfälschung Repressalien und Hinrichtungen an der Tagesordnung. Wer jetzt noch Beweise dafür braucht, um zu erkennen das Islam und Demokratie unvereinbar sind, der will es einfach nicht verstehen.


Herr Botschafter und alle Herrschaften hinter den verhangenen Fenstern der iranischen Botschaft wir fordern:

Teilen sie Ihrem Präsidenten mit, Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabadim sind unverzüglich frei zu lassen. Sie haben keinerlei Recht die Haft weiterhin aufrecht zu erhalten noch haben sie das Recht sie vor Gericht zu stellen.


Freiheit für Maryam und Marzieh und all die anderen Opfer !

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 16. August 2009 um 13:58 Uhr